Stiftung St. Matthaeus

Jüdische Flüchtlinge aus Deutschland im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika

Gesprächskonzert zum Jubiläum 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

mit u. a. Ruth Weiss, Zeitzeugin; Jarita Freydank, Gesang; Arenor Anuku, Gitarre; Seyran Ates, Gründerin und Imamin der Ibn-Rushd-Goethe Moschee und Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate, Vorsitzender von Pactum Africanum – Verein zur Förderung des Abrahamitischen Dialogs in Afrika, Lesung

Im Anschluss Podiumsdiskussion mit Ruth Weiss, Phumelele Stone Sizani, südafrikanischer Botschafter, und Dr. Uschi Eid, Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung

Anmeldungen bitte bis 26. November 2021 an 30_11_21_RuthWeiss@web.de, Stichwort: Gesprächskonzert
Eintritt für Erwachsene 10 €, Jugendliche frei. Restkarten an der Abendkasse.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur vollständig geimpft oder genesen möglich (2G). Bitte zeigen Sie Ihr digital lesbares Zertifikat (entweder auf dem Handy oder ausgedruckt) sowie einen Lichtbildausweis am Einlass vor.

Ruth Weiss, 97jährige Zeitzeugin, berichtet zum ersten Mal über die Beteiligung jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland am Kampf gegen die Apartheid in Südafrika - ein Beitrag zum Jubiläum 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Lieder von Miriam Makeba ergänzen den Bericht, vorgetragen von Pumeza Matshikiza, südafrikanischer Opernstar, begleitet von dem israelischen Pianisten Daniel Seroussi.

Seyran Ates, Gründerin und Imamin der Ibn-Rushd-Goethe Moschee und Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate, Vorsitzender von Pactum Africanum – Verein zur Förderung des Abrahamitischen Dialogs in Afrika lesen aus Ruth Weiss’ Bestseller „Meine Schwester Sara“. Die deutsche, jüdische Waise Sara wächst in Südafrika auf. Sie erlebt Antisemitismus und den Rassismus gegen die Schwarzen, schließt sich dem Anti-Apartheid-Kampf an und kommt dabei ums Leben. Der Roman war u.a. Pflichtlektüre für die Gymnasien Baden-Württembergs.

An einer abschließenden Podiumsdiskussion nehmen der südafrikanische Botschafter Phumelele Stone Sizani und die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid teil.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Ruth Weiss Gesellschaft mit der Ibn-Rushd-Goethe- Moschee, Deutsche Afrika Stiftung, Anne-Frank-Zentrum Berlin und Deutsch-Südafrikanisches Forum. Teilnahmebeitrag 10 € pro Person. Eintritt frei für Schüler*innen, Student*innen und Arbeitslose. Anmeldung:30_11_21_RuthWeiss@web.de

Am 2. Dezember 2021, 18 Uhr, diskutieren Ruth Weiss, Seyran Ates u.a. über die Rolle der Frau in den drei abrahamitischen Religionen in der Ibn-Rushd-Goethe Moschee, Ottostr. 16, 10555 Berlin. Eintritt frei. Anmeldung : 30_11_21_RuthWeiss@web.de