Stiftung St. Matthaeus

„Das Kennenlernen des Fremden oder die Spiegelung des eigenen Entfremdens“

Künstlerrede zum Ökumenischen Aschermittwoch der Künstler

Chris Dercon, Intendant der Volksbühne Berlin

Foto Klaus Haag
Foto Klaus Haag

Chris Dercon, geboren in Lier, Belgien, ist Kunsthistoriker, Dokumentarfilmregisseur und Kulturproduzent. Er ist seit August 2017 Intendant der Volksbühne Berlin. Seit 1990 leitet er Kunstinstitutionen, darunter das PS1 Museum in New York, das Witte de With – Center for Contemporary Art und das Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam, das Haus der Kunst in München und die Tate Modern in London.
Von 2011 bis 2016 hat Chris Dercon als Direktor der Tate Modern den Fokus des Hauses stark nach Afrika, Asien und den Mittleren Osten gerichtet. 2013 eröffnete er mit den von Herzog & de Meuron transformierten Tanks neue Ausstellungsräume für „Art in Action“. Neben seinen Ausstellungen – u.a. Edvard Munch, Saloua R. Choucair, Ibrahim El Salahi, Meshac Gaba, Richard Tuttle, Marlene Dumas, Buphen Khakhar und Wolfgang Tillmans – hat Dercon mit Künstlern wie Boris Charmatz, Tim Etchells, Andrea Fraser, Anna Teresa De Keersmaeker zusammengearbeitet.
Chris Dercon hält zahlreiche Vorträge und Interviews und publiziert im In- und Ausland über Entwicklungen in den bildenden und darstellenden Künsten, über Sammlungspolitik, die Zukunft von Museen und Kulturinstitutionen und die sich verändernde Rolle der Künstler.
Eintritt frei