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EKBO-KulturNews

22.10.2017 - Kunstauktion "Kunst kann verbinden - bewegen - unterstützen"

Kunstauktion 2017

Zugunsten der Arbeit der EKBO für Integration und geflüchtete Menschen

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Expeditionen 2017, Flyer (1,48 MB)

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Ausstellungseröffnung - FIGURA von Julia Krahn

im Rahmen des Residenz-Projektes

Artists in Residence in der Wunderblutkriche St. Nikolai, Bad Wilsnack

Die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack gehörte einst zu den wichtigsten Pilgerzentren in Osteuropa - bis die Reformation dem Wallfahrtswesen ein jähes Ende bereitete.

Die 1978 in Aachen/Dtl. geborene Künstlerin ist derzeit „Artist-in-Residence“ in Bad Wilsnack. Dort setzt sie sich mit der besonderen Geschichte des Ortes, insbesondere dem Hostienwunder und der Pilgergeschichte der Wunderblutkirche auseinander: Wohin geht die Reise von Körper und Seele heute? Was nährt sie unterwegs? An welchen Wegweisern und Pilgerzeichen erkennen sie ihren Weg?

Aus der Fotografie kommend, hat sich Julia Krahn mit teils provokanten Aktionen und Bilderserien einen internationalen Ruf als Fotografin und Performance-Künstlerin erworben, ihre Arbeit wurde mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen geehrt (www.juliakrahn.com). In Bad Wilsnack tritt sie nun erstmals und angeregt durch die spätmittelalterlichen Figuren der Kirche auch als Bildhauerin in Erscheinung.

Julia Krahn, Pane Quotidiano, film still, 2014
Julia Krahn, Pane Quotidiano, film still, 2014

Die Spuren der Reformation in Brandenburg sind vielgestaltig: Manche liegen – wie seine weithin sichtbaren Kirchengebäude mit ihrer reichen Ausstattung – offen zutage. Andere – wie seine geistigen Prägungen in Bildung, Politik, Wirtschaft und den Künsten – müssen erst wieder ans Tageslicht gebracht werden: Welche Rolle spielen reformationsgeschichtliche Entwicklungen im Bewusstsein der Menschen heute? Welche Bedeutung haben sie für ihren Alltag und ihre Lebensorientierung? Und wie lassen sich vergessene Bezugspunkte der Reformation wieder ins Bewusstsein bringen? – Diesen und anderen Fragen gehen drei Künstlerinnen und Künstler an drei Orten in Brandenburg nach: Als temporäre Anwohner und „künstlerische Feldforscher“ erkunden und inszenieren sie in drei Expeditionen das Zusammenspiel von Reformationsgeschichte und regionaler Identität heute.

Gefördert vom Kulturland Brandenburg e.V.