Stiftung St. Matthaeus

Passionszeit 2015

St. Matthäus-Kirche

Ausstellungsplakat

ankommen und ablegen – Installation von Rebecca Raue (Berlin)

zur Passionszeit 2015 in der St. Matthäus-Kirche im Berliner Kulturforum

 

Unter dem Titel „ankommen und ablegen“ hat die Berliner Künstlerin Rebecca Raue auf Einladung der Stiftung St. Matthäus eine Installation entwickelt, die vom 16. März bis 3. April in der St. Matthäus-Kirche zu sehen ist.

Zu diesem Zweck wird der Innenraum der Kirche leergeräumt und mit weißen Booten gefüllt, die denjenigen ähneln, die man aus Papier falten kann. Die ausgestellten Holzboote sind auf Rollen und können im Kirchenraum bewegt werden. Sie wurden von Flüchtlingen, die über Lampedusa nach Berlin gekommen sind, im Rahmen des Berliner Cucula-Projektes gebaut und der Ausstellungsbesucher ist eingeladen, sich in die Boote hineinzusetzen und so dem Schicksal der Flüchtlinge nachzuspüren.

Für Rebecca Raue sind die Boote Elemente, die an Reise erinnern, an Kindheit, an Auf-dem-Weg-sein. Für die Flüchtlinge sind sie Symbole für ihre traumatischen Reiseerfahrungen.

Mit „ankommen und ablegen“ möchte die Stiftung St. Matthäus in der Passionszeit von Schicksal, Leid und Migration der Menschen erzählen, die in unserer Stadt leben. Der hORA-Gottesdienst am 22. März 2015 um 18 Uhr in der St. Matthäus-Kirche wird in besonderer Weise Bezug nehmen auf die Situation der Flüchtlinge in Berlin. Die Predigt hält der Superintendent des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte Dr. Bertold Höcker.

Bereits im Dezember 2014 hatte die Stiftung St. Matthäus ein Benefizkonzert zugunsten der kirchlichen Flüchtlingsarbeit in Berlin veranstaltet. Mit der Installation „ankommen und ablegen“ möchte die Stiftung St. Matthäus weiterhin das Bewusstsein in der Stadt für die Schutzwürdigkeit von Flüchtlingen wach halten.

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