Stiftung St. Matthaeus

„Himmelverbot“ gewinnt DEKALOG-Filmpreis zum 5. Gebot

Preisverleihung Villa Elisabeth

Der Hamburger Filmemacher Andrei Schwartz ist mit seinem Dokumentarfilm „Himmelverbot“ alleiniger Gewinner des DEKALOG-Filmpreises zum Fünften Gebot „Du sollst nicht töten“. Aufgrund der überragenden Bedeutung des prämierten Werks, so die Jurybegründung, wurde erstmals auf die Vergabe weiterer Preise verzichtet.

 

Die Preisverleihung findet am 28. August 2015 mit öffentlicher Filmvorführung in Anwesenheit des Regisseurs Andrei Schwartz in der Villa Elisabeth in Berlin um 20 Uhr statt. Die Laudatio hält die Schauspielerin und Jury-Vorsitzende Corinna Kirchhoff. Zur Begrüßung spricht Dieter Kosslick, Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

 

Der DEKALOG-Filmpreis ist ein Projekt der Guardini Stiftung und der Stiftung St. Matthäus, gefördert von Der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Der Wettbewerb regt Filmemacher zu einer Auseinandersetzung mit den Zehn Geboten an und stellt die Frage in den Vordergrund, welchen Stellenwert sie in unserer heutigen Gesellschaft haben.

 

Himmelverbot

Deutschland, Rumänien 2014 / Dokumentarfilm / 87 Minuten / Regie: Andrei Schwartz / ab 12 freigegeben

 

Der Freitag

»Wie man richtig vom falschen Leben erzählt«

 

Der Tagesspiegel

»„Himmelverbot“ lenkt den Blick eindringlich auf ein stolperndes Menschenleben in einem nahen europäischen Land, dessen ökonomisches Machtgefälle beschämende Ungerechtigkeit produziert.«

 

Die Zeit Online

»„Himmelverbot“ ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass die Dinge nicht immer sind, wie sie erscheinen. Und dass mehr Dokumentarfilme ins Kino gehören.«

 

epd Film

»Unerwartet doppelbödiger Dokumentarfilm. [...] Dass Andrei Schwartz die Konfrontation seines Helden mit der Wahrheit schließlich weniger zu dessen als vielmehr zur eigenen Entlarvung nutzt, macht die besondere Qualität von „Himmelverbot“ aus.«

 

Filmdienst

»Weit mehr als eine klassische Dokumentation: Unter der Oberfläche einer Resozialisierungsgeschichte verbirgt sich eine wechselseitige Bezogenheit des Filmemachers und seines Protagonisten, die an die Grenzen des Genres führt.«

 

kino-zeit.de

»Nicht nur ein Film über ein Leben mit Schuld. „Himmelverbot“ ist auch ein Film über Vertrauen und Enttäuschung, Wahrheit und Lüge. Ein Film, den man ein zweites Mal sehen möchte.«

 

Zitty Berlin

»Diese grandios doppelbödige Langzeitbeobachtung über die Rückkehr eines Mörders in eine kalte Gesellschaft ist unbedingt sehenswert. Sie glänzt nicht nur durch den intensiven Blick, sondern vor allem durch die knallharte Wendung am Ende.«

 

Dateien: