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Reformationsjubiläum 2017 - Vortragsreihe Grunewaldkirche

Zur Feier des Reformationsjubiläum präsentiert die Grunewaldkirche

Bernd Wolf – Farbreform. Der vollständige Wandelaltar.

Der Berliner Künstler Bernd Wolf (1953-2010) hat passend zu den Zeiten des Kirchenjahrs Bilder geschaffen, die die liturgischen Farben aufnehmen und verarbeiten. Die entstandenen Triptychen sind abstrakt und rein farblich. Im Lauf des Jahres durchläuft das Altartriptychon sieben Wandlungen und Erneuerungen, jeweils begleitet von einem Gottesdienst und einem Gesprächsabend zur Kunst und Bildmeditation.

Die Farben der Bilder Bernd Wolfs führen in eine Suche nach dem Wesentlichen. Mit Themenpredigten und Gesprächskreisen wird die Grunewaldgemeinde dieser Suche nachspüren und damit in einen Dialog mit den Bildern treten.

8. 3. 2017 - 19: 30 h Fasten- Triptychon

Marc Kurepkat

Farben hören in f - moll – Konzert

19. 4. 2017 - 19: 30 h Oster-Triptychon

Prof. Anna Triebel Thome

Bewegte Annäherung

7. 6. 2017 - 19: 30 h Pfingst-Triptychon

Prof. Ferenc Jadi

Phänomenologisch-hermeneutische

Bildbetrachtung

14. 6. 2017- 19: 30 h Trinitatis-Triptychon

Dr. Ina Nettekoven

Bildmeditation über das Triptychon und die Dreieinigkeit

29. 11. 2017 - 19: 30 h Totensonntags-Triptychon

Christhard-Georg Neubert im Gespräch mit

Jan-Lüder Röhrs

Dialog

6. 12. 2017- 19: 30 h Advents-Triptychon

Bernd Wolf im Film von Astrid Vogelpohl

Die händische Spur. Absichtlose Malerei

KirchenKulturKongress

Kulturbüro der EKD

Im September 2011 veranstaltet das Kulturbüro der EKD als Beitrag zum Themenjahr »Reformation und Freiheit« 2011 den KirchenKulturKongress »kirche.freiraum.kultur«: Zehn Jahre nach dem Konsultationsprozess »Protestantismus und Kultur« und der EKD-Denkschrift »Räume der Begegnung« sollen aktuelle Perspektiven kirchlicher Kulturarbeit erkundet werden – zum einen als Inspiration und Orientierung in Grundfragen, zum anderen als Beratungs- und Vernetzungsangebot auf allen Ebenen kirchlicher Kulturarbeit.

Gleichzeitig soll der Kongress Auftakt und Aufruf sein, der Künstler und Kulturinteressierte innerhalb und außerhalb der Kirche zur selbstverantwortlichen Gestaltung der Lutherdekade ermuntert. Kein verordnetes Gedenken, sondern kreative Auseinandersetzung mit den Themen der Reformation für Gegenwart und Zukunft, innerhalb und außerhalb der Kirche.

Das Motto: Die Reformation gehört der Kirche nicht.

Das Programm des Kongresses strukturiert sich anhand aktueller Bedürf- und Erfordernisse: Grundsätzliche Impulse zum Verhältnis von Protestantismus und Kultur im Dialog von Kirche und Kunst stehen am ersten Tag an zentraler Veranstaltungsstätte im Focus. Spezifisches zur gemeinsamen Arbeit in Workshops bestimmt den zweiten Tag – dezentral in den Berliner Partnerkirchen.

Präsentation und Diskussion der in den Workshops erarbeiteten Ergebnisse markieren (wieder an zentraler Veranstaltungsstätte) den dritten Tag. Zur geistlichen Stärkung werden die Kongresstage jeweils mit einer Morgenandacht und abends mit einer den spezifischen Workshops zugeordneten Kultur-Veranstaltung gerahmt. Der Kongress endet mit einem Kultur-Gottesdienst im Berliner Dom. Kultureller Höhepunkt des Kongresses ist die Uraufführung des Musik-Theaters PAULUS nach dem Libretto von Christian Lehnert in der Komposition des schwedischen Komponisten Thomas Jennefelt.

Kreatives Zentrum des Kongresses sind die gemeinsamen Arbeitseinheiten in den acht Workshops zu den Bereichen Musik, Theater, bildende Kunst, Film, Literatur, Architektur und Raum, Gedenkkultur und interkulturelle Bildung, die jeweils dezentral in acht Berliner Partnerkirchen stattfinden und in der gemeinsamen Verantwortung eines dreiköpfigen kirchlichen Leitungsteams mit Vertretern aus allen kirchlichen Ebenen (EKD, Landeskirche, Gemeinde) und je drei Experten aus der Kunst- und Kulturszene stehen. Letztere bringen am ersten Tag »externe« Impulse in die Diskussion, die am zweiten Tag »intern« diskutiert und in einer abschließenden Diskussion von jeweils einem Vertreter der Workshops zentral präsentiert und gemeinsam ddiskutiert werden.

Die Nachhaltigkeit des Kongresses mainifestiert sich in einem die Thesen des Kongresses vorab zusammenfassenden Kongressreader. Als Arbeitsbuch entsteht außerdem eine Kulturkirchen-Publikation, mit der erstmals ein deutschlandweiter Überblick über Kulturgemeinden vorliegen wird. Mit dem EKD-Kulturpreis »Grenzgänger« wird darüber hinaus Gemeinde für ihre Zusammenarbeit mit nichtkirchlichen Kulturträgern geehrt.

Dateien:
EKD-KKK2011-Faltblatt.pdf2,72 Mi