Stiftung St. Matthaeus

... dass sie leben

Gero Hellmuth

Ausstellungskatalog

Mit Texten von Ursula Prinz, Franz Joseph van der Grinten und Christhard-Georg Neubert

9,00 €

Die Publikation ist vergriffen.

Hellmuth nähert sich seinem Thema mit den Mitteln der ungegenständlichen Kunst und in einer Kunstsprache, die ihre Herkunft aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht verleugnet. Der malerische Ansatz verweist auf die neoexpressive Malerei – Namen wie Sonderborg oder Tapies wären hier zu nennen. Helmut geht aber über die reine Malerei weit hinaus ins Objekthafte und Skulpturale hinein.
Seit mehreren Jahren arbeitet der Singener Künstler an einem Auschwitz-Zyklus in dem die Zahl ...19..., Fragmente einer Häftlingsnummer, zum Symbol des zur Nummer degradierten Menschen wird. Auf Malereien, Assemblagen und Skulpturen taucht sie auf und erinnert, ist aber gleichzeitig Symbol der Erlösung, Hoffnung und Versöhnung.

April 2003; 64 S., davon 22 farbige und 16 s/w-Abbildungen; Format 21 x 29,5 cm. ISBN 3-9807912-3-8.

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