Stiftung St. Matthaeus

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Es ist sinnlos, was auf Erden geschieht: da gibt es Gerechte, denen geht es so, wie es den Taten der Frevler entspräche; und da sind Frevler, denen es geht, wie es den Taten der Gerechten entspräche. Ich sage: das ist absurd. (Kohelet 8,14)
In Kooperation mit Aktion Sühnezeichen Friedendienste und Institut für Kirche und Judentum

Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945, wurden die verbliebenen Häftlinge des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Doch dann geschah, was Kohelet beklagt: Die Täter und Täterinnen waren sehr schnell zurück in Amt und Würden, während die von den Nationalsozialisten Verfolgten beschämend lange auf Anerkennung warten mussten - und viele warten noch immer.
Etwas Absurdes ist geschehen, und dieses Absurde ist Teil auch unserer Gegenwart.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, das Institut für Kirche und Judentum und die Evangelische Kirchengemeinde in der Friedrichstadt laden ein zu einem Gottesdienst am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus,

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für Austausch und Gespräche.
Anschließend Gespräch bei Brezeln und Wein