Stiftung St. Matthaeus

BILDERSTREIT! Was darf man zeigen?

KREUZ

Mit Bischof Dr. Christian Stäblein und Regula Venske, Schriftstellerin
Moderation: Hannes Langbein, Stiftung St. Matthäus

Kreuz, 1980-85 © Arnulf Rainer, Foto: Stefanie Heider
Kreuz, 1980-85 © Arnulf Rainer, Foto: Stefanie Heider

1522 wurde beim Wittenberger Bilderstreit die Frage nach der Gültigkeit des biblischen Bilderverbots unter den damals neuen Voraussetzungen der Reformation ausgefochten. 500 Jahre später fragen wir in sechs Veranstaltungen unter modernen Vorzeichen: „Was darf man zeigen?“

Am zweiten Abend der Reihe dreht sich alles um das bekannteste wie auch umstrittenste und vieldeutigste Bild des Christentums: das Kreuz. Ursprünglich ein Zeichen des militärischen Triumphes im alten Rom, wurde es im Mittelalter zum Symbol der leidenden Kreatur. Das Kreuz als Macht- oder Demutszeichen? Nicht nur mit Blick auf die aktuelle Debatte um das Kreuz auf dem Dach des Berliner Humboldt Forums stellt sich die Frage: Was genau sehen wir eigentlich, wenn wir ein Kreuz sehen? Was bedeutet es für die Identität des Christentums? Und wäre die Geschichte des Christentums anders verlaufen, wenn nicht das Kreuz, sondern der Fisch oder das Brot zu seinem zentralen Symbol geworden wäre?

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin.

10.03.: GOTT | Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies und Prof. Dr. Almuth Bruckstein
12.05.: FRAUEN | Ines Doleschal, Künstlerin und Aktivistin, und Dr. Ralph Gleis, Leiter Alte Nationalgalerie Berlin
23.06.: KOLONIALISMUS | Prof. Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD
08.04.: KREUZ | Bischof Dr. Christian Stäblein und Regula Venske, Schriftstellerin
20.10. ANTISEMITISMUS | N. N.
24.11. LEID | Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr und Prof. em. Dr. Thomas Macho

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich