Stiftung St. Matthaeus

Ökumenischer Aschermittwoch der Künstler 2011

Alljährlich laden der Landesbischof der Evangelischen Kirche, Bischof Dr. Markus Dröge und der Berliner Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky gemeinsam zum „Ökumenischen Aschermittwoch der Künstler“ ein.
Predigt: Bischof Dr. Markus Dröge
Liturgie: Weihbischof Dr. Matthias Heinrich
Künstlerrede: Christian Stückl, Spielleiter der Oberammergauer Passionsspiele, Intendant Münchner Volkstheater

Eintritt frei

Der Abend beginnt mit einer Ökumenischen Vesper und der Austeilung des Aschekreuzes. Im Anschluss folgt die traditionelle Künstlerrede im unmittelbar benachbarten Ev. Gemeindezentrum Plötzensee. Bei Brot und Wein bietet der Abend die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch.

Unweit der Gedenkstätte Plötzensee in Berlin-Charlottenburg und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum befindet sich im Kirchraum des Evangelischen Gemeindezentrums Plötzensee der ‚Plötzenseer Totentanz', grandiose Bildtafeln des österreichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka. Nach Auskunft der Gemeinde entsteht hier ein ökumenischer Ort des Gedenkens, Nachdenkens, Lernens und Betens.
• gedenken •
– insbesondere der Menschen des Widerstandes und der Widerständigkeit gegen die Nazi-Herrschaft,
• beten und handeln •
– für die Menschen, die heute unter Unrechtsregimen leben und deren Menschenrecht und Menschenwürde mit Füßen getreten wird,
• lernen und darüber nachdenken •
- welche Konsequenzen für Theologie, Frömmigkeit und konkretes Handeln sich für Christinnen und Christen aus den Erfahrungen der Nazi-Zeit ergeben.

Die Kirche Maria Regina Martyrum ist die »Gedenkkirche der deutschen Katholiken für die Opfer des Nationalsozialismus«.
Charlottenburg-Nord, Heckerdamm 230, 13627 Berlin
Tel. über Karmelkloster: 030/364 117-0
U Jakob-Kaiser-Platz, Bus 109, M 21, 123
Zugang für Behinderte möglich

Seit 1984 leben Karmelitinnen aus dem Kloster Dachau neben der Gedenkkirche. Sie verbinden die Erinnerungskultur der Gedenkstätte Dachau mit der künstlerischen und spirituellen Aussage von Maria Regina Martyrum. Die Gedenkkirche (Einweihung 1963) ist in ihrer Architektur auf die ehemalige Hinrichtungsstätte Plötzensee ausgerichtet.

Architekt: Hans Schädel
Altargemälde: Georg Meistermann
Pietà und »Apokalyptische Frau«: Fritz Koenig
Feierhof mit Kreuzweg von Otto Herbert Hajek.
Bauidee: Deutung von Welt und Zeit als Übergang vom Dunkel ins Licht.
In der Krypta Grab von Dr. Erich Klausener (ermordet 1934)

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Führungen durch die Gedenkkirche

Für interessierte Gruppen bieten die Schwestern Führungen durch die Gedenkkirche an.
Die Schwestern bitten um eine telefonische Anmeldung unter:
030/364 117-0. Ansprechpartnerin: Sr. Maria-Theresia.
Einen Kirchenführer können Sie am Kircheneingang oder in unserem Klosterladen erwerben.