Stiftung St. Matthaeus

WELT.WERT

Reformation und die Eine Welt

Was kostet die Welt? – Die Frage schmeckt nach Größenwahn. Denn der ausschließliche Blick auf unsere Welt nach wirtschaftlichen Maßstäben führt in die Katastrophe, wenn Menschen meinen, über Natur und Menschheit als erneuerbare Ressourcen verfügen zu können. – Auch der Glaube ist von diesen Dynamiken nicht ausgeschlossen: Als Martin Luther im 16. Jahrhundert gegen das Seelengeschäft des Ablasshandels protestierte, protestierte er auch gegen ein durchökonomisiertes Denken bis in die letzten Winkel unserer Seele. – Wir fragen: Wie hat sich der reformatorische Impuls in verschiedenen Weltgegenden ausgewirkt, als er sich von Wittenberg aus in der Welt ausbreitete? Kann er heute noch etwas zur Lösung globaler Probleme beitragen? Und steckt im Freigeist der Reformation eine Theologie der Befreiung, deren Potentiale noch nicht gehoben sind?

Die Predigtreihe ist eine Kooperation der Stiftung St. Matthäus mit der Diakonie Deutschland und Brot für die Welt.

26.03.: Christhard-Georg Neubert, Direktor der Stiftung St. Matthäus
27.03.: Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, EKBO, Berlin
03.04.: John Uzuh, Pastor Gemeinde aller Nationen, Münster
10.04.: Bischof Hon.-Professor Dr. Michael Bünker, Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses, Wien
17.04.: Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin des Werkes Brot für die Welt, Berlin
24.04.: Rev. Christopher Ferguson, Generalsekretär der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, Hannover
01.05.: Peter Arthur, Pastor der interkulturellen Akebulan Gemeinde in Berlin
08.05.: Dr. Petra Bahr, Leiterin der Hauptabteilung „Politik und Beratung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
15.05.: Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, Berlin