Stiftung St. Matthaeus

hORA (Liturgie - Wort - Musik)

Pfingstsonntag – Abschluss der Predigtreihe »Frau Musica spricht. Kanzelreden zu Reformation und Musik«

Predigt: Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein
Liturgie: OKR Pfarrerin Dr. Petra Bahr
Musik von H. Schütz, J. Eccard, J. S. Bach, E. Whitacre
Internationales Vokalensemble Berlin; Nicolas Fink, Leitung; Lothar Knappe, Orgel

Ulrike Trautwein
Ulrike Trautwein

H. Schütz: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes
J. Eccard : O komm, du Geist der Wahrheit
E. Whitacre: Three Songs of Faith
J. S. Bach: Lobet den Herrn, alle Heiden

Eintritt frei, um Kollekte wird gebeten.

Ein Kooperationsprojekt des Kulturbüros des Rates der EKD und der Stiftung St. Matthäus.

Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein (52), geboren in Limburg/ Lahn, studierte in Mainz und Marburg evangelische Theologie. Nach dem Vikariat in Gießen und an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Nürnberg war sie von 1987 bis 1998 Pfarrerin in Laubach. Seit 1989 ist sie Autorin für Verkündigungssendungen im Hessischen Rundfunk. 1998 wechselte sie nach Frankfurt/M. in die evangelische Gemeinde Bockenheim. Trautwein gehörte von 2003 bis 2011 der EKD-Synode an. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.

Internationales Vokalensemble Berlin
Im Jahr 2010 wurden in Berlin mehr als 457.000 Ausländer aus 190 Staaten melderechtlich registriert. Das künstlerische Potenzial einer fast halben Million Menschen aus dem gesamten Erdkreis dürfte nahezu unerschöpflich sein. Seit jeher ist es das Verdienst der Musik, völkerverbindende Netzwerke zu schaffen, lange vor der Facebook-Generation. Und gerade der Gesang ist es, die persönlichste Entäußerung der Seele, die unserer Menschlichkeit vielleicht das eindringlichste und unmittelbarste Gesicht verleiht. Wir legen nun Hand an dieses Potenzial, an den Mut und Willen, die Kreativität und Musikalität von 24 Sängerinnen und Sängern aus über 15 Nationen, die im Erarbeiten eines gemeinsamen Zieles auf höchstem Niveau – Chorliteratur aus aller Welt professionell zur Aufführung zu bringen – ein musikalisches Zeichen setzen möchten: für diejenigen Ausländer in Berlin, die fest verwurzelt sind in der Stadt und erfolgreiche Integration tagtäglich vorleben. Neben der deutschen bildet deshalb auch die jeweilige Chormusik und -tradition aus den Ländern unserer nichtdeutschen Sängerinnen und Sänger Schwerpunkte in der Arbeit des Ensembles. Der Reiz des Neuen ist unsere Motivation und unser Wille, die multikulturelle Landschaft Berlins und über ihre Grenzen hinaus um eine Neuschöpfung, das Internationale Vokalensemble Berlin, zu bereichern. Wir laden Sie ein zu unseren Konzerten, lernen Sie uns kennen und hören Sie selbst...