Stiftung St. Matthaeus

Ökumenischer Aschermittwoch der Künstler

Der Aschermittwoch der Künstler ist ein Projekt der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und des Erzbistums Berlin unter der Leitung der Bischöfe, gemeinsam mit dem Künstlerseelsorger im Erzbistum Berlin und dem Kunstbeauftragten der Evangelischen Kirche (EKBO).

Den "Ökumenischen Aschermittwoch der Künstler" begehen die Kirchen in Berlin alljährlich seit über 40 Jahren. Er wird von den Kunstbeauftragten Pater Thomas Astan und Pfarrer Christhard-Georg Neubert vorbereitet.

Dazu gehört die Begegnung der Bischöfe und der Künstler untereinander, das fürbittende Gedenken für die im vergangenen Jahr verstorbenen Künstler und das Setzen kultureller Zeichen. Eingeleitet wird der Abend mit einer ökumenischen Vesper und der Austeilung des Aschekreuzes, es folgt die traditionelle Künstlerrede. Bei Brot und Wein bietet der Abend die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zum ersten Mal auf Anregung von Paul Claudel in Paris ein Aschermittwoch der Künstler ins Leben gerufen. Inzwischen wird dieser Tag der Besinnung in vielen Städten der Welt gehalten, zunehmend in ökumenischerGemeinschaft. Auf Anregung von Künstlern in Berlin Verständigten sich die Bischöfe Kurt Scharf und Alfred Kardinal Bengsch in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts auf einen Ökumenischen Aschermittwoch der Künstler in Berlin.

Nächster Aschermittwoch der Künstler: 18. Februar 2015 18 Uhr