Stiftung St. Matthaeus

Künstlerrede zum Aschermittwoch der Künstler 2008

"coincidentia oppositorum – über Vision und Realität"

Künstlerrede von Jürgen Partenheimer in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin im Kulturforum im Anschluss an die Ökum. Vesper

Portrait Partenheimer
Portrait Partenheimer

Jürgen Partenheimer (*1947 in München), der als Repräsentant einer subjektiven Abstraktion zu den bedeutendsten deutschen Künstlern seiner Generation gehört, wurde in den 80er Jahre durch seine Teilnahmen an den Biennalen von Paris, São Paulo und Venedig international bekannt. Wichtige Ausstellungsbeteiligungen von der Galeria Nacional de Arte Moderna, Lissabon bis zum Museum of Modern Art in New York unterstreichen seine Stellung in der internationalen Kunst. Bedeutende Museen im In- und Ausland widmeten dem Künstler umfangreiche Einzelausstellungen, so u.a. die Nationalgalerie Berlin; Städelsches Kunstinstitut Frankfurt; Stedelijik Museum Amsterdam; IVAM Centre Julio Gonzales Valencia; S.MA.K.Gent; © Barbara Klemm, 2007 The National Museum of Fine Art, Peking und die Pinacoteca do Estado, Sao Pãulo. Partenheimer verbindet in seiner künstlerischen Formulierung konstruktive Elemente der Minimal Art mit lyrischer Intensität. Professuren führten ihn an das San Francisco Art Institute; die University of California, Davis; Concordia University Montréal; Royal College of Fine Art, Edinburgh und an die Rijks-akademie van Beeldenden Kunst, Amsterdam. Jürgen Partenheimer lebt als bildender Künstler in der Nähe von Köln.