Stiftung St. Matthaeus

Umbrüche

Kanzelreden zu 30 Jahre Mauerfall

Vor etwas mehr als dreißig Jahren fiel die Berliner Mauer. Buchstäblich über Nacht fanden sich Menschen in Ost und West in einer neuen Welt wieder. Was tun Menschen, wenn sich die Welt um sie herum grundlegend verändert und woran halten sie sich?

2019 stellt sich diese Frage unter neuen Vorzeichen, denn seit den Weltveränderungen von 1989 haben sich weitere Umbrüche ereignet: Die politischen Verhältnisse in Europa haben sich verschoben, transatlantische Beziehungen werden hinterfragt, Gleichberechtigung in den Geschlechterbeziehungen wurde neu definiert. Die Digitalisierung unsere Kommunikationswege hat unser Weltverhältnis grundlegend verändert.
Beinahe alle biblischen Schriften verdanken sich dem produktiven Umgang mit grundstürzenden Weltveränderungen. Können sie uns heute noch als Orientierungen in einer sich fortwährend verändernden Welt dienen?

Sechs Kanzelrednerinnen und -redner stellen sich im Horizont eigener Umbruchserfahrungen der Frage nach einem Leben in einer sich verändernden Welt.

28.04.: Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
05.05.: Marianne Birthler, Politikerin
12.05.: Rebecca Harms, Mitglied des Europäischen Parlaments
19.05.: Dr. Melinda Crane, Journalistin
26.05.: Dr. Thomas Sparr, Editor-at-Large des Suhrkamp Verlages
02.06.: Stephan-Andreas Casdorff, Journalist und Herausgeber Berliner Tagesspiegel

Eine Kooperation mit dem Kulturbüro der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).