Stiftung St. Matthaeus

DEKALOG - Assoziationsraum IX - X

Es spricht Matthias Flügge

Ein Ausstellungsprojekt von Eugen Blume, Matthias Flügge, Frizzi Krella und Mark Lammert

„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus“
Die Zehn Gebote gehen jeden etwas an. Als magische Chiffre bei Verhaltenscodizes jeglicher Art verwendbar, sind sie ungemein beliebt und keineswegs gefürchtet. Doch was hat der Dekalog der jüdisch-christlichen Überlieferung uns heute noch zu sagen? Das 9. Gebot und 10. Gebot sind Begehrensverbote. Sie berühren nicht nur soziale Ungerechtigkeit („zu wenig“ haben, „weniger“ haben als der andere), sondern wissen um die prinzipielle Maßlosigkeit und Unabschließbarkeit menschlichen Habenwollens: gerade das meinen wir haben zu müssen, was der andere besitzt, nicht aber was wir wirklich brauchen.

Eine Kooperationsprojekt der Guardini Stiftung und der Stiftung St. Matthäus

Eintritt frei