Stiftung St. Matthaeus

hORA

Kanzelredenreihe „Christusimpulse“: „Ich bin das Brot des Lebens“

Kanzelrede: Renate Meinhof, Journalistin, Süddeutsche Zeitung
Liturgie: Pastor Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD | Geistliche Gesänge von Harald Genzmer und Hermann Schroeder | Bianca Reim, Sopran; Marika Gejrot, Violoncello; Lothar Knappe, Orgel

Joseph Beuys, Der Erfinder der Elektrizität (Herz-Jesu-Bildchen Neapel, 1971), © VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Joseph Beuys, Der Erfinder der Elektrizität (Herz-Jesu-Bildchen Neapel, 1971), © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

„Christusimpuls“ nennt Joseph Beuys nach Rudolf Steiner die überkonfessionelle „Liebessubstanz“ des Christentums, der sich Beuys selbst in seinem Werk verpflichtet fühlte. Doch wer ist Christus? – Jesus von Nazareth selbst gibt die Antwort in seinen berühmten „Ich bin-Worten“ aus dem Johannesevangelium: „Ich bin… – das Licht der Welt, der Weinstock, das Brot des Lebens…“. Es sind Bildworte von außergewöhnlicher Strahlkraft, verbale „Christusimpulse“, die wiederum selbst auslegungsbedürftig sind: Was bedeuten die großen Worte in unserer Zeit? – Sieben Kanzelredner*innen nehmen sich dieser Frage an. Nicht von ungefähr sind es nicht nur Theolog*innen, sondern Menschen aus unterschiedlichen Berufsfeldern. Denn der „Christusimpuls“ wirkt laut Joseph Beuys bis weit über das Christentum hinaus in unser gesellschaftliches Zusammenleben hinein.

04.04.: Ich bin die Auferstehung und das Leben – Pröpstin Dr. Christina Maria Bammel, EKBO
11.04.: Ich bin der Weinstock – Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Soziologin, Wissenschaftszentrum Berlin
18.04.: Ich bin der gute Hirte – Prof. Dr. Eugen Blume, Kunsthistoriker und Kurator, Leiter „beuys 2021“
25.04.: Ich bin das Licht der Welt – Prof. Mischa Kuball, Lichtkünstler
02.05.: Ich bin das Brot des Lebens – Renate Meinhof, Journalistin, Süddeutsche Zeitung
13.05.: Ich bin die Tür – Pfarrer Hannes Langbein, Stiftung St. Matthäus
16.05.: Ich bin die Wahrheit – Prof. em. Dr. Holm Tetens, Philosoph

In Kooperation mit dem Kulturbüro des Rates der EKD.

Eintritt frei